By Gerti Papesch Nov.27.2015
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Der Rahmen machts möglich - eine Installation von Rose Maier Haid

Widerstand

Die Künstlerin Rose Maier Haid, Leiterin der KunstSchule Friedberg, und Friedensarbeiterin hat angesichts der Verrohung der Welt eine Installation mit dem Thema Der Rahmen machts möglich erarbeitet und im folgenden Text ihre Haltung sowie Motivation zu dieser Arbeit niedergelegt. Nachdem ich an diesem Kunstprojekt als Model mitwirken durfte, präsentiere ich hier ihre Arbeit und die dazugehörigen Ausführungen.

Rose Maier Haid:

“Kunst ist Politik

Kunst muss verstrickt sein mit der Welt, das macht ihre produktive Reibung aus. Kunst darf sich nicht von den Turbulenzen, welche die Welt erschüttern, entfernen. Die zeitgenössische Kunst hat die Kraft, zur Deutung dieser Welt beizutragen. Sie hätte die konzeptionelle, ästhetische, poetische, ethische Klarheit, uns dazu zu bringen, die Welt in weniger reduzierten Begriffen zu denken, um Politik und Kunst zu verbinden.

Kunst ist immer auch ein Sozialprojekt. Wir leben in einer Periode des permanenten Übergangs, der nie zu enden scheint. Wann erreichen wir eine stabile Gesellschaft, den Frieden, die gerechte Verteilung von Besitz? Wann begreifen wir, dass unsere Seelen hungern? Wir spüren sehr wohl, dass die Gesellschaft immer mehr verroht. Für mich fast nicht mehr auszuhalten.

Immer wieder weise ich darauf hin. Sind das von mir nur verträumte Ideen?Hilmar Hoffmann, er war Kulturdezernent in Frankfurt während meiner Frankfurter Kunstzeit, sagt: Kultur ist ein „Lebenselixier“, unverzichtbar für jeden, der „ein ganzer Mensch“ werden möchte.

Solange ich denken kann, arbeitete ich mit meiner Kunstschule in Bad Soden, in Frankfurt, in Augsburg und nun seit 32 Jahren in Friedberg gegen diese Verrohung der  Welt.

Wenn ich aber von den Kindern höre, dass sie nur eine Schulstunde Kunst wöchentlich in ihren Schulen erhalten, empört mich dies. Dass Kinder ausschließlich darauf hin getrimmt werden, Erfolg im Beruf zu haben- also möglichst viel Geld zu verdienen-  ist eine Erkenntnis, die meine Kunst verändern muss. Angesichts dieses Kulturbildungsnotstands müssen Kunst und Künstler heftigst reagieren.

Wissen wir doch: Der Saal unserer Seelen sind wir.
Oder direkter: Der Saal meiner Seele bin ich.>
Geben wir doch den Kindern mit Hilfe von Kunst und Kreativität die Möglichkeit, sich einen prachtvollen Saal für ihre Seelen zu bauen.
Die Welt könnte sich dann anders gestalten.

Meine Kunst zu diesem Thema: Der Rahmen machts möglich eine Bewusstseinsbombe, welche die Gesellschaft –denn den Rahmen bildet die Gesellschaft — wach rütteln soll.

In der Tat, Widerstand tut Not.

Weil die Welt verrohte
hier meine blasse Tote”

Rose Maier Haid, 6.11.2015                                   Bitte unterstützen Sie diese Aktion
Zu sehen im Kunstwerk, Bauernbräustraße 50, 86316 Friedberg, Tel: 0821/609335

By Gerti Papesch Okt.23.2015
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Pferseer Künstler öffnen ihre Ateliers

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Termin: Sonntag, 15. November 2015, von 14.30-17.00 Uhr
Ort: in der Ateliers der einzelnen Künstler, Augsburg-Pfersee

Martyn Schmidt präsentiert bei dem Pferseer Ateliertag mit Akustikgitarre unterlegte, gesprochene Spoken Word Lyrik. Seine Sprache ist musikalisch und rhythmisiert, seine Gegenwartslyrik sprachverliebt und hoch selbstreflektiv. Im Zentrum seiner vielschichtigen Texte stehen Selbstfindung, Sprache, Liebe und Kunst.

Auftritte
15.00 Uhr im Atelier von Gabi Fischer und Günther Posch, Metzstraße 10
16.00 Uhr  im Atelier von Jaremie Otternbach, Flandernstraße 13b
17.00 Uhr  im Atelier von Susanne Zarnitz, Max-Pechstein-Str. 15

Weitere Informationen zu Martyn Schmidt

 

 

 

By Gerti Papesch Jun.24.2015
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Die Geburt der Verständigung - Making of

Making_of_Geburt

Im Rahmen des Seminars „Brachzeiten“ bei Ingrid Häring-Guggenberger, Keramikkünstlerin in Augsburg, entstand die Tonplastik Geburt der Verständigung. Ausgehend von einer zweidimensionalen Skizze, galt es der Plastik eine dreidimensionale Form zu verleihen. Dabei wird zunächst eine Grobskizze der Plastik aus Ton erstellt. In weiteren Bearbeitungsschritten gewinnt sie an konkreter Form. Bevor sie fein modelliert wird, wird sie innen ausgehöhlt, damit sie gut und sicher gebrannt werden kann.

Mit Hilfe von Ingrids sehr sachkundiger und einfühlsamer Unterstützung ist es mir gelungen, eine weitere Tonplastik zu schaffen. Die kleine Fotostrecke zeigt den Weg von der Skizze bis zur fertigen Plastik.

 

By Gerti Papesch Mrz.15.2015
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Die etwas andere Kunstgeschichte - Ausstellung im KunstWerk Friedberg

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Eröffnung: Samstag, 21. März, 19.00 Uhr
Dauer:  21. März – 19. April 2015 im KunstWerk Friedberg
Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa, 14.00 – 18.00 Uhr;  So, Feiertag, 12.00 – 18.00 Uhr
Ort: Bauernbräustraße 50, 86316 Friedberg

80 Kinder und Erwachsene der KunstSchule Rose Maier Haid Friedberg studierten Werke der Kunstgeschichte und ließen sie neu entstehen – vertieft, mit einer köstlichen Sinnhaftigkeit.

Weitere Informationen unter http://www.kunstschule-friedberg.de/kunstwerk-ausstellungen.html

By Gerti Papesch Feb.22.2015
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Pferseer Kunstmeile vom 08. - 22. März 2015

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Zum 3. Mal zeigen 21 Künstler ihre Kunst in den Leerständen und Geschäften entlang der Augsburger Straße in Augsburg.
Vernissage: 08. März 2015, 11.00 Uhr im Bürgerhaus Pfersee, Stadtbergerstraße 17
Finissage: 21. März 2015, 11.00 Uhr, Rundgang mit allen Künstlern, Treffpunkt Herz Jesu Kirche, Augsburger Straße

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Kunstmeile. Weitere Informationen unter http://www.buergerhaus-pfersee.de/veranstaltungen_kunstmeile.htm

Kunstmeile_2_15

 

 

By Gerti Papesch Okt.29.2014
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Pferseer Künstler öffnen ihre Ateliers

Einladung_Offene_Atelier_14

Termin: Sonntag, 16. November, 14.00-19.00 Uhr Ort: Augsburg, Pfersee

Die bekannten SpontanMusiker um Christoph Lambertz laden um 15 Uhr und 16 Uhr bei Hannes Conrad vor der Galerie am Mühlbach in der Leonhard-Hausmann-Str. 12 zum Mitmach-Tanz ein.
Mit dabei sind neben Christoph Lambertz (Klarinette) auch die Familie Hegele mit Akkordeon, Tuba und Trompete.

By Gerti Papesch Sep.9.2014
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Ausstellung "3" in der Galerie Oberer Graben

Einladung_Vorderseite

Vernissage: Donnerstag, 9. Oktober, 18:30 Uhr
Ort: Galerie am Oberen Graben, Oberer Graben 13, 86152 Augsburg

Dauer der Ausstellung: 09.-13.10.2014

Öffnungszeiten:
Freitag     10.10.2014,  13:00 - 19:00 Uhr
Samstag  11.10.2014,  11:00 - 18:00 Uhr
Sonntag   12.10.2014,  11:00 - 18:00 Uhr
Montag    13.10.2014,  13:00 - 19:00 Uhr

 

By Gerti Papesch Aug.6.2014
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Fotostrecke "Windmantel"

Fotostrecke_Windmantel_2

An einem schönen Juni Tag fand ein Fotoshooting meiner Arbeiten aus den Jahren 2013 und 2014 statt. Eine besondere Herausforderung war dabei unter anderem die Plastik “Windmantel”, bei der es galt, die Transparenz des Objekts und seine Wirkung im Raum zu zeigen.

Wie in den Jahren davor, habe ich die Fotografin und Designerin Caro Mühlheim gebeten, ihre fotografischen Fähigkeiten wirken zu lassen. Wie die Fotostrecke mit dem “Windmantel” beweist, ist es ihr ganz hervorragend gelungen. Insgesamt sind an diesem Tag viele spannende und einzigartige Aufnahmen entstanden. Auch wenn es manchmal anstrengend war und es viel zu tun gab, war es wieder sehr schön mit Caro arbeiten zu können.

By Gerti Papesch Jul.9.2014
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mobile trifft Kunst bei der alphasystems

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Vernissage:  am 25. Juli 2014 um 17.00 Uhr
Ort:  alphasystems, Kirchbergstraße 23 (Dierig-Gelände) in Augsburg

Dauer der Ausstellung:  25. Juli 2014, 17.00 – 21.00 Uhr,  26. Juli 2014, 14.00 – 18.00 Uhr

Programm
Begrüßung                        Jörn Steinhauer, Geschäftsführer, Gerti Papesch, Künstlerin
Impulsvortrag                    Mobile Lösungen im Business-Einsatz
Künstlerführungen            am 25. und 26. Juli 2014 auf Wunsch

Weitere Informationen bei alphasystems

 

By Gerti Papesch Mai.10.2014
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BesteckWald - Making of

Besteckwald_4

Auf Wunsch und Initiative von Rose-Maier Haid, Leiterin der KunstSchule Friedberg ist für die Ausstellung „Haus Halt“ im April 2014 meine erste Rauminstallation entstanden. Inspiriert durch die alltägliche und selbstverständliche Nutzung von Besteckteilen wollte ich einen Raum der Achtsamkeit, aber auch der Bewegung für diese Gegenstände schaffen.

Nach der konzeptionellen Vorarbeit galt es, 80 Teile Einwegbesteck an nahezu transparenten Fäden an der Decke des KunstWerks in Friedberg zu befestigen, um einen leicht schwingenden, schwebenden Raum – einen Wald – zu schaffen. Die kleine Fotostrecke zeigt den Weg der Entstehung des BesteckWaldes.

Besteckwald_Serie_komplett